„Mr. Dresden“, versichert Andreas Fleischer, dass er sehr gerne Hauptsponsor der 1. Salzburger Golfwoche sein wird.

Die Partnerschaft mit Salzburg bekommt neue Impulse

„Mr. Dresden“, alias Rolf Leube, war kürzlich mit Andreas Fleischer Events in besonderer Mission im Schloss Fuschl bei Salzburg um der Städtepartnerschaft Dresden-Salzburg neue Impulse zu verleihen. Wir sprachen mit ihm über diese besondere „Dienstreise“.

 

Dresdner Woche: Welche konkreten Pläne standen auf Ihrer Agenda?

„Mr. Dresden“: Ich war von Andreas Fleischer zum Sponsorentreffen einer 1. Salzburger Golfwoche eingeladen. Der Organisator der Dresdner Senioren Golfwoche, hat sich mit seinem Team entschlossen, nachfünferfolgreichen Veranstaltungen in Dresden, ein zweites Golfprojekt mit Kunst, Golf und Kultur in Salzburg, auf Schloss Fuschl, zu veranstalten. Mit meinem Unternehmen Rolf Leube und Partner GmbH werde ich Hauptsponsor der Veranstaltung, da ich die Qualität des Projekts kenne und auf dessen Erfolg ich vertraue. Als „Mr. Dresden“ werbe ich damit als Botschafter in Doppelfunktion für unsere schöne Stadt Dresden. Ich spiele gerne Golf. Aufgrund meiner begrenzten Freizeit allerdings nur mit mäßigem Erfolg. Dresden besitzt eine überaus positive Golfzukunft, da der Präsident des Deutschen Golfverbandes hier ansässig ist und neuen Schwung in den Golfsport in Deutschland bringt.

 

DW: Aber warum gerade Österreich?

„Mr. Dresden“: In der Rolle „Mr. Dresden“ wirke ich auch dafür, dass sich Partnerstädte so viel als möglich austauschen. Zur Palette der Dresdner Partner gehört auch die schöne Musik-und Mozartstadt Salzburg. Zwischen 1989 und 1996 war Österreich für mich die zweite Heimat, da ich diese mindestens viermal im Jahr durch Incentive-Reisen besuchte und den eigenen Familienurlaub in Österreich verbrachte. Da habe ich Österreich und mehrmals die schöne Stadt Salzburg kennen und schätzen gelernt. Demzufolge musste mich Andreas Fleischer nicht lange für sein Projekt begeistern.

 

DW: Welche Synergieeffekte ergeben sich zwischen dem Projekt der Golfwoche und den beiden Partnerstädten?

„Mr. Dresden“: Wir hoffen auf eine Vielzahl Dresdner Golfer in Salzburg. Es wird damit einen regen Austausch zwischen deutschen und österreichischen Golfern geben. Ich verspreche mir durch diese Golfwoche, dass noch mehr wirtschaftliche Kontakte und damit auch für alle Parteien ein gewinnbringendes Ergebnis. Wenn ein Dresdner Unternehmen dieses Projekt in Salzburg mit verwirklicht, ist dies ist ein guter Beitrag zu den partnerschaftlichen Beziehungen zwischen den Städten. Am Ende hoffen wir, dass im Gegenzug im kommenden Jahr mehr österreichische Golfer am Dresdner Turnier teilnehmen werden und unsere Stadt lieben lernen. Sie werden ihren Freunden, Bekannten und Geschäftspartnern davon erzählen und somit Werbung für unsere Region machen. Während der Golfwoche haben wir, also Sponsoren und Golfer, sieben Tage lang Zeit, auf den Golfplätzen sowie auch außerhalb über Projekte und Potentiale der Zusammenarbeit zu sprechen und Kontakte zu knüpfen.

 

DW: Bereits 1991 wurde die Partnerschaft zwischen Dresden und Salzburg besiegelt. Was hat sich bis heute entwickelt?

„Mr. Dresden“: Auf der politischen Ebene findet ein regelmäßiger Austausch statt. Auf der wirtschaftlichen Ebene gibt es ebenfalls viele Kontakte. Es werden auch Geschäfte gemacht. Aber wie es immer so ist, könnten dies natürlich noch mehr sein. Ich verspreche mir durch diese Golfwoche, dass noch mehr wirtschaftliche Kontakte entstehen und damit auch Dresdens Wirtschaft gewinnt.

 

DW: Für reisefreudige Sachsen ist die Hotellerie in Österreich besonders anziehend? Haben Sie auch Sachsen im Gastgeberteam von Schloss Fuschl getroffen?

„Mr. Dresden“: Sachsen trifft man überall. Der Senior Sales Manager von Schloss Fuschl, Clemens Jatzwauk, kommt aus Torgau, ist also ein echter Sachse. Er wird uns bei dieser Golfwoche tatkräftig unterstützen. Das gesamte Team ist Feuer und Flamme, dieses Turnier vom 25. September bis 1. Oktober 2016 umzusetzen.

 

DW: Wie sehen Sie die künftige Entwicklung des Golfsports?

„Mr. Dresden“: Ich empfehle allen Eltern zu testen, ob ihre Kinder den Golfsport mögen. Dies kann man relativ schnell durch einen Schnupperkurs auf jeden Golfplatz feststellen. Meinen Sohn, der heute 25 Jahre alt und Informatiker ist, habe ich mit 13 Jahren zum Golfsport gebracht. Inzwischen hat er ein einstelliges Handicap und konnte sein Kontaktnetz vorwiegend über den Golfsport weltweit aufbauen. Es gibt keinen besseren Kontakthof im Geschäftsleben als den Golfsport. Voraussetzung ist immer, dass es Spaß und Freude bereitet. Es ist zu beobachten, dass sich der Golfsport zum Breitensport entwickelt und nicht mehr nur von einer elitären Zielgruppe gepflegt wird.