"Mr. Dresden“® beim Schweizer Nationalfeiertag in Basel

Der 1. August ist nicht nur der 213. Tag des Jahres, beziehungsweise der 214. in Schaltjahren, sondern auch und vor allem der Nationalfeiertag der Schweizerischen Eidgenossenschaft. Er wird auch als Bundesfeier bezeichnet. Bereits seit Ende des 19. Jahrhunderts wird am 1. August, zur Erinnerung an den Rütli-Schwur von 1291, gefeiert, bei welchem gemäss dem Mythos die drei Urkantone ihren Bund gegen die Habsburger besiegelten. Diesen Schwur kennt in der Schweiz jedes Kind: „Wir wollen sein ein einzig Volk von Brüdern, in keiner Not uns trennen und Gefahr. Wir wollen frei sein, wie die Väter waren, eher den Tod, als in der Knechtschaft leben. Wir wollen trauen auf den höchsten Gott und uns nicht fürchten vor der Macht der Menschen.“ Viele Bürger schmücken ihr Zuhause speziell für den 1. August mit National- und Kantonsfahnen. In vielen Gemeinden finden am Nachmittag oder abends Feiern statt, wobei fast jeder Ort seine eigene Tradition pflegt. Oft hält eine regionale oder nationale Persönlichkeit eine Rede, die örtlichen Musikvereine spielen auf, es werden zu Tausenden Bratwürste gebraten und verdrückt, hektoliterweise Bier wird ausgeschenkt, kurz der harte Kern der Gemeinden, Stadtteile oder Städte trifft sich zum gemeinsamen Fest. Bei Einbruch der Dunkelheit sieht man viele Kinder mit Lampions und überall wird Feuerwerk in den Himmel geschossen.

In einigen Städten (z.B. Basel) findet die offizielle Bundesfeier schon am Vorabend statt. Der Vorteil liegt auf der Hand, es lässt sich doch einfach besser feiern, wenn man am nächsten Tag nicht zur Arbeit muss.

Das größte Feuerwerk gab es in Basel. Von zwei Schiffen, die links und rechts der Rheinbrücke positioniert waren, wurden synchron die Ladungen in die Luft geschossen. Die Raketen erhellten für 20 Minuten den Himmel über Basel’s Stadtzentrum. Anschließend wurde bis spät in die Nacht hinein in der ganzen Stadt gefeiert.

„Mr. Dresden“ wurde wie im letzten Jahr zum Schweizer Nationalfeiertag von seinem Schweizer Repräsentanten und Kooperationspartner, Urs Osterwalder, nach Basel eingeladen.

Verbindungen

Dresden und die Schweiz pflegen schon lange enge Beziehungen, die jetzt auch Mr. Dresden® intensiv unterstützt. Dazu gibt es auch den am 9. Oktober 1992 wieder gegründeten Schweizer Verein Dresden. Er ist eine große Familie aus derzeit ca. 60 Schweizern, deren Familien und Freunden. Die Mitglieder kommen aus Dresden sowie dem Raum Pirna, Bautzen, Freiberg und Chemnitz. Neu zugezogene Schweizer, stammen hauptsächlich aus den deutschsprachigen Kantonen. Etliche Vereinsmitglieder fühlen sich zwar als Schweizer, sind aber im Osten Deutschlands, d.h. in der ehemaligen DDR geboren und aufgewachsen oder anderweitig familiär hier gebunden.

Mehrfach im Jahr treffen sich die Mitglieder zu unterschiedlichen Veranstaltungen für jeden Geschmack und Geldbeutel. Daneben werden sie mit wichtigen Informationen, die besonders für im Ausland lebende Schweizer von Bedeutung sind, versorgt. Auch Informationsveranstaltungen mit Gästen aus der Schweiz standen bereits auf dem Programm. Mr. Dresden® hat schon einige dieser Veranstaltungen besucht.